Wolfgang Leber – Betrachtungen
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Wolfgang Leber - Betrachtungen

Zeichnungen und Notate

Wolfgang Leber wurde 1936 in Berlin geboren. Von 1957 bis 1961 studierte er an der Werkkunstschule und an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Durch den Bau der Berliner Mauer musste er sein Studium abbrechen. Von 1962 bis 1964 arbeitete er als Grafiker an der Volksbühne Berlin. 1976 hatte er seine erste Malerei-Einzelausstellung. 1981 erwarb die Nationalgalerie sein Bild „Der Träumer“. Von 1990 bis 1993 hatte er einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, dort erhielt er 1998/99 eine Gastprofessur.
Wolfgang Leber hatte zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen. Er lebt und arbeitet als Maler, Grafiker und Bildhauer in Berlin. Seine Zeichnungen und Notate, die in diesem Band versammelt sind, entstanden in einem Zeitraum von fünfundvierzig Jahren.

»Die Zeichnung enthält am besten das Direkte, Spontane, Unmittelbare. Sie ist gelebte Zeit, sie ist das Tagebuch des Malers.« – Wolfgang Leber

Erscheinungsdatum: 04/2013

80 Seiten mit 59 Abbildungen, davon 15 in Farbe

Festeinband, Format: 21,4 x 15,2 cm

12 € (portofrei in Deutschland, plus 3 € für das Ausland)

ISBN: 978-3-9814296-5-7

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Rezension

»Die Zeichnungen bilden eine Materialsammlung, die Eindrücke von Stadtwanderungen festhält, titellos, anonyme Orte und Figuren, Architekturfragmente, Apparateteile, Treppen, Interieurs, figurinenhafte Gestalten, in den späteren Jahren zunehmend öfters reizvoll farbig überhöht. Zwischen insgesamt 60 Zeichnungen von 1966 bis 2013 sind die Texte aus ebenfalls vier Jahrzehnten eingefügt, und wenn die Zeichnungen, die am besten den unmittelbaren Eindruck wiedergeben, das Tagebuch des Malers sind, so kann man die Texte als verbale Ergänzungen dazu ansehen. Die Gesamtbezeichnung ›Notate‹ erweist sich als sehr vielgestaltig; nach einem trostlosen Osterspaziergang 1970 und einer ebenso trübsinnigen Tagesreise 1972 stehen Gedanken und Erfahrungen zu und mit Kunst und Gesellschaft, in essayistischer, oft lakonischer oder zuweilen aphoristisch zugespitzter Form. Mehrmals wird die Pressesprache der DDR satirisch vorgeführt, nach dem Motto: die beste Parodie ist das Zitat. Ein wirkliches (unbeabsichtigtes?) Gedicht gelingt Leber 1992 mit ›Linie und Farbe‹, aber der oft ernüchternde und nachdenklich stimmende Band schließt mit dem Eintrag vom 19.November 2012: ›Der Maler unterliegt der Schweigepflicht.‹« – Konrad Hawlitzki für die Marginalien, 211. Heft 3/2013

Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 2 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 3 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 20 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 21 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 46 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 47 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 48 Wolfgang Leber – Betrachtungen - S. 49 Weitere Bilder, auch von der Buchpremiere, finden Sie auf der Facebook Seite des Verlags.